Die Mondträumer - Johannes Kepler und Jules Verne - Dr. Christian Pinter - Populäre Vorträge

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Die Mondträumer - Johannes Kepler und Jules Verne
Während Galileo Galilei das Fernrohr zum Himmel richtet, greift Johannes Kepler zur Feder: Er verfasst eine der frühesten Science-Fiction-Erzählungen der Weltliteratur. In seinem „Mondtraum“ versetzt er den Leser auf den Erdbegleiter, um ihn aus höchst ungewohnter Perspektive auf die bewegte Erde blicken zu lassen.

Damit möchte Kepler eine Lanze für das umstrittene, ab 1616 sogar verbotene Weltbild des Kopernikus brechen. Noch ahnt er es nicht: Das Manuskript bringt seine Mutter ins Lebensgefahr, wird zur Munition im Hexenprozess gegen sie. Kepler, gerade in Linz, kämpft verbissen um ihre Freilassung.
Zweieinhalb Jahrhunderte später nimmt Jules Verne die Leser neuerlich mit ins All – in  seinen Romanen „Von der Erde zum Mond“ und „Reise um den Mond“. Auch er nützt das Genre der Science-Fiction, um über die Mondforschung zu berichten. Es ist reizvoll, die Höhenflüge Keplers und Vernes einander gegenüber zu stellen.

Vor allem Verne ahnt etliches, das später, im Zeitalter der Apollo-Mondflüge, Wirklichkeit wird. Wir war ihm das möglich?


 
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